Partikel- und Faseranalytik

In unseren Laboren ermitteln wir verschiedene charakteristische Eigenschaften von Feststoffen und Fasermaterialien. Zu diesen gehören das Staubungsverhalten, die Partikelgrößen- und Faserlängenverteilung, die spezifische und die Schüttdichte sowie die Oberflächengröße des Materials.

Um die Belastung von Arbeitsplätzen mit Stäuben als auch Umweltbelastungen durch Staubemissionen zu reduzieren, sind Kennzahlen zum Staubungsverhalten hilfreiche und damit wertvolle Informationen.

Im Rahmen der Neuentwicklung von Chemikalien und deren Produktionsrouten, sowie die Optimierung existierender Produktionsverfahren von Schüttgütern ist es deshalb von großer Bedeutung, das Staubungsverhalten bzw. die Staubungsneigung von pulverförmigen Chemikalien als auch Schüttgütern zu bestimmen. Diese Untersuchungen führt die DMT in Anlehnung an DIN EN 15051-2 und DIN 55992-1 durch. Mit dem sogenannten modifizierten Heubachverfahren werden die einatembaren, thorakalen und alveolengängigen Staubfraktionen nach DIN 481 klassiert und gravimetrisch ermittelt. Auch sind nachfolgende qualitative und quantitative Analysen des Quarz- und Asbestgehalts möglich.

Die Partikelgrößenverteilung kann DMT mit Hilfe von verschiedenen Methoden bestimmen. Neben der klassischen Siebanalyse für gröbere Stäube messen wir mit dem Laserbeugungsverfahren Partikelgrößen zwischen 0,08 µm bis 2000 µm sowohl trocken- als auch nassdispergiert. Mit der Nassdispergierung ist ein sicheres Handling von Gefahrstoffen möglich.

Mittels mikroskopischer Bildanalyse kann bei der DMT ebenfalls die Größe von Partikeln als auch deren Morphologie ermittelt werden. Von Bedeutung ist sie auch für die Bestimmung der Faserlängenverteilung von Natur- und Polymerfasern. Weitere Kennwerte von Partikeln wie die spezifische und Schüttdichte, der Feuchtegehalt, sowie die Oberfläche (BET-Analyse) können ermittelt werden.

DMT Dienstleitungen zur Partikel- und Faseranalytik in Übersicht:

  • Untersuchung des Staubungsverhalten in Anlehnung an DIN EN 15051-2 & DIN 55992-1
  • Ermittlung der einatembaren, thorakalen und alveolengängigen Staubfraktionen nach DIN 481
  • Feuchtebestimmung
  • Quarz- und Asbestanalyse
  • Ermittlung von Partikelgrößenverteilungen via Siebung (ISO 2591-1), Laserbeugung (ISO 13320) oder mikroskopischer Bildanalyse
  • Ermittlung von Faserlängenverteilungen
  • Bestimmung der spezifischen und Schüttdichte
  • Oberflächenbestimmung (BET-Analyse)

Für nähere Information kontaktieren sie uns telefonisch oder per Mail.


Grundlagen dieser Verfahren sind u.a. folgende Normen:

  • DIN 66165-1 Partikelgrößenanalyse – Siebanalyse
  • DIN EN ISO 8130-13 Pulverlacke - Teilchengrößenanalyse durch Laserbeugung
  • DIN EN 15051-2 Exposition am Arbeitsplatz - Messung des Staubungsverhaltens von Schüttgütern - Teil 2 : Verfahren mit rotierender Trommel
  • DIN 33897-3 Arbeitsplatzatmosphäre - Routineverfahren zur Bestimmung des Staubungsverhaltens von Schüttgütern - Teil 3 : Verstaubung in ruhender Luft
  • DIN 55992-1 Bestimmung einer Maßzahl für die Staubentwicklung von Pigmenten und Füllstoffen - Teil 1 : Rotationsverfahren (Heubachverfahren)
  • DIN EN 481 Arbeitsplatzatmosphäre; Festlegung der Teilchengrößenverteilung zur Messung luftgetragener Partikel

 

 

Ansprechpartner

Umalan Gogilan

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