Brandschutz

Brandschutz in Gebäuden und Anlagen

Für Bauherren und Betreiber von Gebäuden oder technischen Anlagen sind Sicherheit und Wirtschaftlichkeit oberstes Gebot. Vor diesem Hintergrund entwickelt die DMT umfassende Sicherheitskonzepte, die dazu dienen, relevante Richtlinien kostengünstig, individuell und effizient umzusetzen.

Wir überwachen Sonderbauten jeglicher Art bereits während der Planungs- und Bauphase und achten dabei auf erforderliche Brandschutzeinrichtungen oder andere maßgebliche Vorschriften.
Wir stellen sicher, dass Installationen oder Sicherheitstechnik ordnungsgemäß abgenommen und zugelassen werden. Darüber hinaus prüfen wir beispielsweise Lüftungs- und Feuerlöschanlagen, Brandmelder oder Rauchabzugssysteme auf ihre Betriebssicherheit. In den DMT-eigenen Prüfständen testen wir Geräte und Aggregate.

Auf diese Weise erhalten Bauherren und Betreiber ein genaues Gesamtbild der integrierten Gebäudetechnik. Alle Untersuchungen entsprechen den aktuellen Regelwerken. Sie werden von den Aufsichtsämtern bundesweit anerkannt. Um Fragen der Gewährleistung oder Versicherungsfälle zu klären, können die Prüftestate der DMT herangezogen werden.

Ansprechpartner:

Birgit Schiffmann

Tremoniastraße 13
44137 Dortmund

Tel +49 231 5333-391
Fax +49 231 5333-299

aps@dmt-group.com

Brandschutzkonzepte und Gutachten

Bei der Planung, Errichtung und Betreibung von Gebäuden und Anlagen sind neben nutzungsorientierten, wirtschaftlichen und ästhetischen Aspekten ebenso Aspekte des Brandschutzes zu berücksichtigen.
Ziel ist bei Neu- oder Bestandsbauten gleichermaßen die optimale Integration des Brandschutzes in das gewünschte Gesamtkonzept.

Aus diesem Grunde berücksichtigen unsere Sachverständigen und Experten bei der Erstellung der Brandschutzkonzepte und -gutachten neben den gesetzlichen und versicherungstechnischen Anforderungen stets die vorherrschenden Ressourcen und individuellen Belange.
Im Ergebnis entstehen mit Ihrer Zusammenarbeit maßgeschneiderte, auf der Grundlage modernster Systematiken entwickelte Pakete, in denen ganzheitlich Vorschriften mit spezifischen Bedürfnissen kombiniert werden.

Ein Schwerpunkt unserer Beratungstätigkeiten liegt bei der Konzeptionierung des Brandschutzes für Sonderbauten. Dabei liegt unser Hauptarbeitsgebiet im Bereich von Industriegebäuden wie z.B. Kraftwerken oder Anlagen der chemischen Industrie. Weiterhin bearbeiten wir Sonderbauten wie z.B. Schulen, Bürogebäude, Garagen, Verkaufs- und Versammlungsstätten, sowie Beherbergungsstätten.
Da solche Bauwerke immer komplexere und größere Dimensionen annehmen, ist es heutzutage immer mehr unsere Herausforderung und Aufgabe, Sie bei einer nachvollziehbaren und wirksamen Kompensation von Abweichungen der gesetzlichen Anforderungen zu unterstützen.


Referenzen

RWE, EnBW, UNIPER, E.ON, Vattenfall, RAG, ThyssenKrupp, BASF, Bayer AG, Trimet, TÜV Nord, Uhde GmbH, Vodafone, und weitere

Fachbauleitung Brandschutz

Für Bauherren und Betreiber von Gebäuden oder technischen Anlagen sind Sicherheit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen von oberster Priorität. Vor diesem Hintergrund entwickeln wir umfassende, ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die dazu dienen, relevante Richtlinien kostengünstig und effizient umsetzen zu können.

Hierzu überwachen wir die Konzeptionierung und Ausführung von Sonderbauten jeglicher Art bereits während Planungs- und Bauphase und achten dabei auf die fachgerechte Installation erforderlicher Brandschutzeinrichtungen bzw. die Einhaltung maßgeblicher Vorschriften, um kostenintensive Nachrüstungen bereits im Vorfeld zu vermeiden. Die häufig in den Baugenehmigungen geforderten Nachweise - beispielsweise zur Umsetzung der Anforderungen des Brandschutzkonzeptes – bieten wir Ihnen im Rahmen einer Bauüberwachung ebenso wie eine Fachbauleitung Brandschutz. Daneben tragen unsere Sachverständigen und Experten für eine ordnungsgemäße Abnahme und Zulassung sämtlicher Installationen der technischen Gebäudesicherheit und des Brandschutzes Sorge. Hierzu zählt auch die Überprüfung der Wirksamkeit und Betriebssicherheit der vorhandenen Lüftungs-, Feuerlösch- und Brandmeldeanlagen und Rauchabzugssystemen.


Referenzen

UNIPER, EMSCHERGENOSSENSCHAFT/LIPPEVERBAND, E.ON, EnBW, GKM - Grosskraftwerke Mannheim, DB - Deutsche Bahn, RAG, HKW Münster, E.ON Ruhrgas, Klinikum Dortmund, Städt. Immobilienwirtschaft Dortmund, Westfleisch und weitere

Gefährdungsbeurteilung Brandschutz

Gefährdungsbeurteilungen bzgl. des Brandschutzes sind aufgrund des Arbeitsschutzes und des Gefahrstoffrechtes erforderlich. Konkretisierungen zu derartigen Gefährdungsbeurteilungen sind z. B. in der TRGS 800 formuliert. Die Notwendigkeit der Gefährdungsbeurteilung besteht in jeder Arbeitsstätte. Die Komplexität der Gefährdungsbeurteilungen ist insbesondere in der chemischen Industrie sehr hoch. Wir führen diese Gefährdungsbeurteilungen für Sie durch. Dabei werden nicht nur Ihre betrieblichen Erfahrungen beachtet, sondern Ihre Bedürfnisse durch mit Ihnen abgestimmte Schutzkonzepte berücksichtigt.

Link:

TRGS 800
(Brandschutzmaßnahmen)

Download von: www.baua.de

Brandschutz-Checks / Brandschauen

Unsere anerkannten Sachverständigen für die Durchführung von Brandschauen helfen Ihnen bei der Beurteilung der brandschutztechnischen Absicherung Ihres Betriebes oder Ihrer Einrichtungen. Mithilfe unserer Schwachstellenanalyse stellen wir eventuelle Unzulänglichkeiten in Ihrem Schutzkonzept fest und geben Hinweise zur Verbesserung. Hier werden die individuellen Vorstellungen eines Betreibers ebenso berücksichtigt wie Forderungen der Genehmigungsbehörden.

Brandsimulation

Wenn es darum geht, das tatsächliche Potential der Brandgefährdung in einem Gebäude zu ermitteln, setzen wir auf eine systematische und sichere Beurteilung. So führen unsere Experten zusätzlich zur computergestützten Simulation im eigenen Prüfzentrum der Fachstelle für Brandschutz reale Brandversuche durch. Auf diese Weise kann unter authentischen Bedingungen die Ausbreitung von Feuer und Rauch ermittelt werden.

Aber auch in den bestehenden, „echten“ Gebäuden besteht die Möglichkeit, Verrauchungsversuche durchzuführen. Auf Basis der numerischen und der physikalischen Simulation erhält man so ein zweifach gesichertes Ergebnis. Darüber lassen sich einerseits die erforderlichen Einrichtungen des Brandschutzes gezielt planen und bedarfsgerecht einsetzen. Andererseits helfen die Ergebnisse der Simulation bei der Konzipierung der Belüftung und der Rauchabführung des Gebäudes und bei der Optimierung der Gestaltung der Fluchtwege.

Im Rahmen der Computersimulation simulieren wir das für eine exakte Analyse erforderliche Szenario. Hierbei werden beispielsweise die Verläufe der Temperatur- und Rauchentwicklung zu bestimmten Zeitabschnitten berechnet und die vorherrschenden Strömungsverhältnisse realitätsnah dargestellt. Das Verfahren der rechnergestützten Nachstellung hat sich auch bei der Ermittlung von Brandursachen sehr gut bewährt.

Bei den praktischen Versuchen setzen wir Anlagen und Geräte ein, mit denen nahezu jedes brandtechnologische Ereignis simuliert werden kann. So kann mit Hilfe einer Warmrauchgassimulationsanlage eine Rauchgaserzeugung von bis zu 10.000 Kubikmeter pro Stunde nachgestellt werden und in unserem Spezialtunnel können Großbrandversuche mit bis zu 30 Megawatt Brandleistung (zum Vergleich: eine Couch verbrennt mit etwa 0,3 Megawatt Brandleistung) realitätsnah ablaufen.


Referenzen

Flughafen München, Rüttgers Chemical, E.ON, RAG, ThyssenKrupp und weitere

Brand- und Explosionsursachenermittlung

Wenn es in einem Gebäude oder in einer Industrieanlage zu einem Brand- und/oder einem Explosionsschaden gekommen ist, kann seitens des Feuerversicherers oder der Behörde die Ermittlung der Ursache des Ereignisses gefordert werden.

Unsere Sachverständigen und Experten führen zur Dokumentation und Sicherung des Ursprungszustandes zunächst eine Brandstellenbesichtigung durch. Im Verlauf der objektiven Brandursachenermittlung steht dann die Ermittlung der Brandausbruchsstelle im Vordergrund. Wenn diese lokalisiert ist, erfolgt u.a. die systematische Untersuchung nach vorhandenen Brandlasten und möglichen Zündquellen. Anhand der vorgefundenen brandtypischen- und nichtbrandtypischen Spuren/Beweismitteln werden die Zündquellen überprüft und mit Hilfe des Eliminationsverfahrens nachvollziehbar ausgeschlossen.

Durch die immer weiter fortschreitende Wissenschaft und Technik und die dadurch verbundene fachliche Spezialisierung einzelner Sachverständigen, können viele Brandursachen nur durch interne Teamarbeit geklärt werden. Die DMT verfügt dazu über ein Netzwerk aus Fachleuten verschiedenster Bereiche. Speziell bei Explosionsuntersuchungen kann so das Brandermittler-Team durch weitere Sachverständige ergänzt werden.

Im Rahmen einer Rekonstruktion oder wenn sonstige Ermittlungen während der Brandstellenbesichtigung es erforderlich machen, können in unserem Brandtunnel in Dortmund, je nach Objektgröße, eins zu eins Brandversuchen nachgestellt werden.

Daneben unterstützen wir Sie bei der Auswahl geeigneter Sofortmaßnahmen, um den entstandenen Schaden auf ein Minimum zu beschränken und einem erneuten Brand- und Explosionsereignis vorzubeugen.

Im Sinne einer ganzheitlichen Auswertung sowie zur Verifizierung theoretischer Überlegungen können wir im eigenen Brandlabor sowohl Versuche als auch ergänzende Computersimulationen durchführen. Die dabei gewonnen Erkenntnisse können ebenso dazu beitragen, alte Fehler beim Wiederaufbau des geschädigten Objektes zu vermeiden.

Die Brand- und Explosionsursachenermittlung der DMT wird bundesweit von Aufsichtsbehörden, Versicherungen und Industrieunternehmen anerkannt und kann in Verbindung mit einem abschließend erstellten Gutachten der reibungsfreien und zeitnahen Schadensregulierung dienen.

DMT Dienstleistungen im Bereich Brandursachenermittlung

  • Zeitnahe Brandstellenbesichtigung zur Dokumentation und Sicherung des Ursprungszustandes
  • Ermittlung der Brandausbruchsstelle
  • Überprüfen und Ausschließen vorgefundener Zündquellen mit Hilfe des Eliminationsverfahrens
  • Probenahme und Asservierung, beispielsweise von Brandschuttproben
  • Erstellen eines Sachverständigen Gutachtens
  • Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Sofortmaßnahmen,
  • um den Schaden auf ein Minimum zu beschränken
  • und einem erneuten Brand- und Explosionsereignis vorzubeugen.

DMT standortbezogene Dienstleistungen im Bereich Brandursachenermittlung

  • Kleinversuche können im DMT Brandlabor zur Verifizierung theoretischer Überlegungen durchgeführt werden
  • Je nach Objektgröße – eins zu eins Rekonstruktion des Brandverlaufes
  • Ergänzende Computersimulationen
  • Netzwerk aus Fachleuten verschiedenster Bereiche
  • Schulungen und Seminare zu verschiedensten Themen im Brandschutz

Externe Dienstleistungen im Bereich Brandursachenermittlung

  • Labore für mögliche Untersuchungen von Brandrückständen
  • Labore für Schäden und Fehler an Geräten, Systemen und Anlagen
  • Hinzuziehen von Brandmittelspürhunden
  • Vermittlung von Brandschadensanierern.

Brandschutzbeauftragte

Wir können für unsere Kunden Brandschutzbeauftragte zur Verfügung stellen, die regelmäßig Begehungen durchführen und die Belange des Brandschutzes im laufenden Betrieb überprüfen. Teilweise ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten gesetzlich gefordert. Generell empfehlenswert ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten bei Sonderbauten.

Gefahrenabwehrpläne

Um im Ernstfall richtig agieren und reagieren zu können, ist es erforderlich, potenziell eintretende Szenarien bereits im Vorfeld durchzuspielen und erforderliche Maßnahmenpläne und Strategien im Sinne einer systematischen Gefahrenabwehr zu konzeptionieren und zu dokumentieren.

Neben dem Brandschutz ergeben sich bei der Bearbeitung dieser Pläne Schnittmengen zu anderen Fachkompetenzen wie z. B. dem Arbeitsschutz (FaSi), dem Sicherheits- und Gesundheitsschutz (SiGeKo), dem Umgang mit Gefahrstoffen und Kennzeichnungen und Fragen des Bauordnungsrechtes, welche die DMT GmbH & Co. KG allesamt durch eigene Mitarbeiter abdeckt.

Derartige Gefahrenabwehr- und Einsatzpläne sind u. a. durch den Gesetzgeber vorgeschrieben und seitens des Betreibers bzw. Unternehmers vorzuhalten. Diese Unterlagen können/sollen auch zur Unterweisung Ihrer Mitarbeiter eingesetzt werden.

Bei der Erstellung derartiger Pläne unterstützen wir Sie gerne.

Wir bieten Ihnen günstige Komplettpakete z. B. für die Organisation Ihres betrieblichen Brand- und Explosionsschutzes an.

Diese Pläne sind teilweise auch bereits für die Bauphase (Baustelle) z. B. bei Neu- und Umbauten vorgeschrieben.

Zahlreiche Richtlinien und Normen haben sich in den letzten Jahren, auch im Hinblick auf die Internationalisierung und die Inklusion, geändert. Daher raten wir an, Gefahrenabwehrpläne ständig aktuell zu halten und spätestens alle zwei Jahre überprüfen zu lassen.

Die Sachverständigen des DMT-Zentrum für Brand- und Explosionsschutz sind zugleich Sachkundige Personen gemäß § 20 DGUV Vorschrift 9 (bisher: BGV A8) zur Erstellung und Prüfung von Flucht- und Rettungsplänen sowie Sachkundige zur Erstellung und Prüfung von Feuerwehrplänen gemäß Punkt 3.4 bzw. 4 der DIN 14095.

Insbesondere im Kraftwerks-, Industrie-, Wohnungs-, Verkehrsanlagen-, Verwaltungs- und Schulbau kann die DMT GmbH & Co. KG langjährige Erfahrungen und erstklassige Referenzen vorweisen.

Auch im Bereich von Sonderbauten und -anlagen wie Verkaufsstätten, Bergwerke, Chemiestandorte, Raffinerien, Nahrungsmittelproduktion, Deponien, Tankläger, Solar-, Wind- und Kernkraftanlagen vertrauen uns die Auftraggeber auf Grund unseres spezifischen Sachverstands.

Sie können aber auch die nachfolgenden Gefahrenabwehrpläne einzeln beauftragen:

  • Evakuierungs- bzw. Räumungspläne
  • Bestuhlungspläne gemäß Sonderbau-/ Versammlungsstättenverordnungen der jeweiligen Länder in Verbindung mit ASR A2.3, DIN ISO 23601, DIN SPEC 4844-4, ASR A1.3 bzw. DIN EN ISO 7010.
  • Flucht- und Rettungspläne gemäß ASR A2.3 und DIN ISO 23601 in Verbindung mit DIN SPEC 4844-4, ASR A1.3 bzw. DIN EN ISO 7010.
  • Feuerwehr- und Abwasserpläne gemäß DIN 14095 in Verbindung mit ASR A1.3, DIN EN ISO 7010, DIN 4844-2 und/oder den Richtlinien der örtlichen Feuerwehr.
  • Feuerwehrlaufkarten gemäß DIN 14675 und/oder den Richtlinien der örtlichen Feuerwehr.
  • Ex-Zonen-Pläne gemäß § 11 (4) DGUV Vorschrift 22 (bisher: GUV-V C5).
  • Unterweisungspläne

Referenzen

UNIPER, E.ON und weitere