Wir prüfen das Brennverhalten von Werkstoffen der Kraftfahrzeugausstattung zum Beispiel nach ECE R118, RREG 95/28/EG, FMVSS 302, DIN 75200, ISO 3795, sowie nach diversen Hausnormen der Fahrzeughersteller.

Zudem führen wir Prüfungen zur Bestimmung der Brandweiterleitung an elektrischen Kabeln gemäß ECE R-118, Ausgabe 12/2012, Abschnitt 6.2.6 in Verbindung mit ISO 6722:2006, Abschnitt 12 durch.

Der Zweck der Prüfungen ist die Ermittlung der Brenngeschwindigkeit bei Einwirkung einer kleinen Zündflamme auf Werkstoffe, die im Insassenraum in Kraftfahrzeugen verwendet werden.

Darüber hinaus sind wir anerkannte Prüfstelle der FIA (FIA Test House for Extinguisher Systems) und des DMSB (Dachverband für den Automobil- und Motorrad-Sport) für die Prüfung von Löschanlagen in Rennfahrzeugen.

Ansprechpartner

Markus Hill

Tel: +49 231 5333-240
Fax: +49 231 5333-299

dmt-firetest(at)dmt-group(dot)com


Produktprüfung von Materialien für den Einsatz in KFZ (ECE R118)

Akkreditierung

Die DMT – Prüfstelle für Brandschutz ist durch die DAkkS unter der Kennnummer D-PL-11035-03-00 nach ISO 17025 akkreditiert für die Verfahren:

  • ECE R118 Anhang 6, 7 und 8
  • ISO 5658-2
  • ISO 6722
  • ISO 14572

Prüfvorschriften

  • Es sind fünf Prüfverfahren möglich:
    - Verfahren nach Anhang 6 „Horizontalprüfung“ für Produkte, die horizontal eingesetzt werden;
    - Verfahren nach ECE R118, Anhang 7 „Strahlerprüfung“ für Materialen, die höher als 500 mm über dem Sitzpolster montiert sind bzw. Dämmmaterial im Motorraum und abgetrennten Heizräumen;
    - Verfahren nach ECE R118, Anhang 8 „Vertikalprüfung“ für  Produkte, die horizontal oder vertikal eingesetzt werden; deckt Verfahren nach Anhang 6 mit ab;
    - Verfahren nach ISO 6722 Ausgabe 2006 für elektrische Kabel
    - Verfahren nach ISO 5658-2 Ausgabe 2006; deckt Verfahren 7 und 8 mit ab;
  • Welches Prüfverfahren anzuwenden ist, stimmt der Kunde mit dem Technische Dienst (z.B. TÜV NORD Mobilität - IFM) ab. DMT berät Sie gerne. Siehe auch ECE R118 Ziffer 6.2.
  • DMT bietet die Prüfdienstleistung an. Die Typgenehmigung erstellt TÜV NORD Mobilität  – Institut für Fahrzeugtechnik und Mobilität (vom KBA benannter Technischer Dienst). Wir empfehlen vor der Prüfung in unserem Labor dorthin Kontakt aufzunehmen.

Probekörper

Grundsatz: Probekörper sollen der späteren Anwendung entsprechen.

Es sind Probekörper in folgenden Abmessungen erforderlich:

  • Verfahren nach Anhang 6:
    6 Probekörper 100 mm x 356 mm je Produktionsrichtung/Materialstruktur; maximale Materialstärke 13 mm
  • Verfahren nach Anhang 7:
    5 Probekörper 70 mm x 70 mm je Materialoberfläche; maximale Materialstärke 13 mm
  • Verfahren nach Anhang 8:
    4 Probekörper 560 mm x 170 mm je Produktionsrichtung/Materialstruktur; maximale Materialstärke 13 mm
  • Verfahren nach ISO 6722:
    6 Probekörper 650 mm Länge
  • Verfahren nach ISO 5658-2:
    6 Probekörper 798 x 153 je Oberfläche; maximale Materialstärke 50 mm

Ist die Anwendungsdicke größer als die maximale Materialstärke für den Probekörper, muss von der nicht zu prüfenden Seite auf die maximale Materialstärke abgearbeitet werden.

Können Probekörper in den geforderten Abmessungen nicht hergestellt werden/ist das zu prüfende Produkt in der Anwendung kleiner als die Probekörpermaße, kontaktieren Sie uns.


Ablauf

Probekörper werden in Normklima konditioniert.

Prüfung: Probekörper wird einer Beanspruchung durch Wärmestrahlung oder Flamme ausgesetzt (je nach Verfahren).

Geprüfte und unverbrauchte Probekörper werden entsorgt, wenn nicht ausdrücklich anders gewünscht.

Bericht wird verfasst und versandt